Marmararegion

MARMARAREGION TÜRKEI

Die Marmararegion (türkisch Marmara) ist mit einer Fläche von 67.000 km² der kleinste jedoch bevölkerungsreichste der sieben geographischen Gebiete der Türkei. Die offizielle Bezeichnung ist "Marmara-Gebiet" (tr. Marmara Bölgesi). Sie stellt etwa 8,6 % des türkischen Staatsterritoriums dar.

Diese Region existiert offiziell nach dem Geographie-Kongress 1941 in Ankara und ist geographisch in vier Teilregionen bzw. Gebiete geteilt.

Bevölkerung

Laut der Volksauszählung im Jahre 2000 beträgt die Bevölkerungszahl 17.365.027 und die Einwohnerdichte 259 Einw./km² (TR-landesweit: 88,25 Einw./km²). 79,1 % (13.730.962) der Bevölkerung leben in Städten und 20,9 % (3.634.065) auf dem Land. Das jährliche Bevölkerungswachstum beträgt 2,669 %.

ISTANBUL

Istanbul [isˈtɑnbul] (türk. İstanbul )  von altgr. εἰς τὴν Πόλιν in die Stadt), früherer Name Konstantinopel, auf dem antiken Byzantion gelegen, ist die größte Stadt der Türkei. Sie war 1600 Jahre lang Hauptstadt zweier Weltreiche: Des Oströmischen beziehungsweise des Byzantinischen Reiches sowie des Osmanischen Reiches. Die eigentliche Stadt ohne Vorortgürtel nimmt mit knapp 12,6 Millionen Einwohnern[1] den dritten Platz unter den bevölkerungsreichsten Städten der Welt ein. Die Metropolregion Istanbul, die identisch mit der Provinz Istanbul ist, belegt mit knapp 12,7 Millionen Einwohnern den 19. Platz unter den größten Metropolregionen der Welt.

Istanbul erstreckt sich sowohl auf der europäischen als auch auf der asiatischen Seite des Bosporus und ist damit die einzige Metropole, die auf zwei Kontinenten liegt. Aufgrund ihrer circa 2.700-jährigen Geschichte gilt sie als eine der ältesten durchgehend besiedelten Städte der Welt.

Istanbul ist eine Weltstadt von globaler Bedeutung und das Kultur-, Finanz-, Handels- und Medienzentrum der Türkei sowie sein größter Verkehrsknotenpunkt, unter anderem mit zwei Flughäfen und drei Kopfbahnhöfen. In der Stadt befinden sich zahlreiche Universitäten, Theater, Museen, Moscheen und sonstigen Baudenkmäler. Istanbul ist der Sitz des ökumenischen Patriarchen aller Orthodoxen Kirchen und war bis 1924 Sitz des Kalifats. Die Altstadt ist Weltkulturerbe der UNESCO.


Sonnenuntergang, Istanbul
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Fishermen,
Istanbul
SCHLÖSSER
Auf dem Finger von Grundstücken, bei der Einmündung des Bosporus, dem Goldenen Horn und dem Marmarameer steht, dem Topkapi Palast, das Labyrinth von Gebäuden, die im Mittelpunkt des Osmanischen Reiches zwischen dem 15. und 19. Jahrhundert. In diesen opulenten Umgebung der Sultane und ihrer Gericht gelebt und regiert. Ein herrlicher Garten füllt den äußeren, oder zunächst Gericht. In der zweiten Gericht, auf der rechten Seite, im Schatten von Zypressen und Platanen, stand das Schloss Küchen, die heute als Galerien der kaiserlichen Sammlungen der Kristall-, Silber-und chinesischem Porzellan. Auf der linken Seite ist der Harem, der Abgeschiedenheit Viertel der Frauen, Konkubinen und Kinder des Sultans, die Besucher mit Charme Echos der Jahrhunderte von Intrigen. Heute die dritte Gericht der Halle der Audienz, die Bibliothek von Ahmet III, eine Ausstellung der kaiserlichen Trachten durch die Sultane und ihre Familien, die berühmten Juwelen der Schatzkammer und eine wertvolle Sammlung von Miniaturen aus mittelalterlichen Handschriften. In der Mitte dieses innerste Heiligtum, der Pavillon des Heiligen Mantel verankert die Reliquien des Propheten Mohammed, die nach Istanbul, als die Türken davon ausgegangen, das Kalifat des Islam. (Öffnungszeiten: täglich außer Dienstag).


Topkapi Palast, Istanbul

Stadtgliederung

 
Stadtteile von Istanbul

Das Verwaltungsgebiet der Großstadtkommune (Büyükşehir Belediyesi) Istanbul gliedert sich in 39 Stadtteile. Davon entfallen 25 auf den europäischen Teil und 14 auf den asiatischen Teil.

Das alte, im Süden der europäischen Seite gelegene Stadtzentrum des einstigen Konstantinopels mit den Stadtteilen Eminönü und Fatih wird durch das Goldene Horn von den nördlicher gelegenen, jüngeren Stadtteilen getrennt und im Westen von der Theodosianischen Landmauer begrenzt. Westlich der Mauer liegt der Stadtteil Eyüp und dahinter und entlang des Marmarameeres liegen neue Wohn- und Gewerbegebiete, die inzwischen sogar bis über den Flughafen hinaus weit nach Westen reichen.

Alt-Istanbul im Stadtteil Fatih wird vor allem von den osmanischen Großmoscheen und einer ehemaligen Kirche geprägt, die auf den sieben Stadthügeln thronen. Auf dem ersten Stadthügel liegt die Hagia Sophia und knapp dahinter die Sultan-Ahmed-Moschee, auf dem zweiten die Nuruosmaniye-Moschee, auf dem dritten die Süleymaniye-Moschee, auf dem vierten die Fatih-Moschee Sultan Mehmeds II., auf dem fünften die Sultan-Selim-Moschee, auf dem sechsten die Mihrimah-Moschee und auf dem siebten, nicht vom Goldenen Horn einsehbaren Stadthügel die Haseki-Hürrem-Sultan-Moschee. Zum Stadtbild von Fatih gehören ebenfalls die typischen, in osmanischer Tradition gebauten Holzhäuser.

Nördlich des Goldenen Horns befinden sich die europäisch geprägten Stadtteile Beyoğlu und Beşiktaş, wo sich der letzte Sultanspalast, der Çırağan-Palast, befindet, gefolgt von einer Kette ehemaliger Dörfer wie Ortaköy, Bebek und Sarıyer entlang dem Ufer des Bosporus. Hier errichteten wohlhabende Istanbuler bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts luxuriöse Holzvillen, Yalı genannt, die als Sommerwohnsitz dienten. Auch hier am Bosporus wurde die Bebauung nach Westen vorangetrieben.

Die gegenüber auf der asiatischen Seite liegenden Stadtteile Kadıköy und Üsküdar waren ursprünglich selbstständige Städte. Heute sind sie vor allem Wohn- und Geschäftsviertel, in denen etwa ein Drittel der Istanbuler Bevölkerung wohnt. Hieran anschließend wurden entlang dem Bosporus und dem Marmarameer sowie ins asiatische Hinterland hinein Dörfer und Stadtteile großflächig ausgebaut und neu erschlossen. In Beykoz liegen wie am gegenüber liegenden Bosporusufer viele osmanische Yalıs.

Bedingt durch das starke Bevölkerungswachstum Istanbuls aufgrund von Landflucht seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, machen den größten Teil der Stadtfläche heute die modernen, im Hinterland entstandenen Stadtteile wie Bağcılar, Bahçelievler, Küçükçekmece, Sultangazi im europäischen Teil, Maltepe, Pendik und Sultanbeyli im asiatischen Teil aus. Sie wurden teilweise als sogenannte Gecekondus errichtet und erst nach Jahren oder Jahrzehnten an die städtische Infrastruktur angeschlossen. Ein Drittel der neu zugezogenen Istanbuler lebt in solchen informellen Siedlungen. Seit den 1980er Jahren sind unter enormer Anteilnahme der Öffentlichkeit einige der Gecekondus von der Stadt abgerissen worden. Der weitaus größere Teil hat sich dagegen zu infrastrukturell vollwertigen Stadtvierteln entwickeln können. Istanbul ist die einzige Metropole eines Schwellenlandes, die keine flächendeckenden informellen Siedlungen besitzt. Gehobene Büro- und Wohnviertel entstehen vor allem im Norden auf Höhe der zweiten Bosporusbrücke oberhalb von Bebek in den Vierteln Levent, Etiler und Maslak.


Dolmabahce Palace, Istanbul

Topkapi Palace , Istanbul


Interior Dolmabahce Palace, Istanbul



Galata Tower, Istanbul
Galata Turm, Istanbul

Rumeli Hisari, Istanbul
Rumeli Hisari, Istanbul
 
Kiz Kulesi, Istanbul
Kiz Kulesi, Istanbul

Rumeli Hisari , Istanbul
 Kucuksu Kasri, Istanbul
Kucuksu Kasri, Istanbul

 
Last Updated ( Wednesday, 09 September 2009 )